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Neunzehnhundertachtundvierzig, der Krieg war "Gott sei Dank" passe. Beim Fück, am Stammtisch, saßen Freunde, von der Kalkstraße
und der Heidehöh.
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Sie wollten unbedingt was gründen, es war egal, ob groß, ob klein und prompt entstand, man war sich einig, ein neuer
Karnevalsverein.
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Man wollte wieder singen und lachen, nach Elend und Entbehrerei. Auch ich war schon vor fünfzig Jahren mit voller Begeisterung
dabei.
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So kam dann in der schweren Zeit mit viel Elan und wenig Geld, zur Freud vieler Zeitgenossen, ein närrischer Neuling auf die
Welt.
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Ein Name war auch schnell gefunden,sehr passend, fröhlich und prägnant. Von nun an wurde dieses "Schmölzchen" ganz kurz "FIDELIO"
genannt.
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Die erste Sitzung war ein Knüller, der Saal, der war gerammelt voll. Getrunken wurd viel "Knolly-Brandy",
die Jecken waren raderoll.
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Zu frieren braucht im Saale keiner, denn jeder hat daran gedacht - und hat zum Eintrittsgeld, für`s Heizen, Brikett und Kohlen
mitgebracht.
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Der "Fischer`s Peter" war der Präses und ich ging auch schon in die Bütt. Die Stimmung kannte keine Grenzen, der ganze Saal, der
machte mit.
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Ja, so verlief die Gründungssitzung, vor fünfzig Jahren einst, beim Fück. Ich wünsche weiterhin den Freunden noch viel Erfolg und
noch mehr Glück.
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Auch dem blauweißen, jungen Tanzcorps, mit seinen Rhythmen, frisch und neu, gebührt für heut und für die Zukunft, noch viel
Applaus und "Toi,Toi,Toi".
Bernd Klösgen
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